Schwimmen

Volles Drachenboot mit Schwimmern


14. Bremer Drachenboot-Cup 


Am Samstag 02. September 2017 versammelten sich 18 Schwimmer des BSC 's bei strahlendem Sonnenschein am Werdersee um am 14. Bremer Drachenboot-Cup teilzunehmen.

Ausgerichtet wurde der Cup von der Drachenbootabteilung unseres Vereins. 
Schon von weitem sah man die beeindruckende Kulisse der Veranstaltung, die von Ollie mit einem Festival verglichen wurde. Catering, Musik, eine Zeltstadt und viele Menschen: Der Vergleich war berechtigt. 

Wir versammelten uns bei den Zelten, Andreas hatte einen Pavillion und Stühle schon aufgebaut. Als dann (fast) alle da waren,
trommelte Andreas uns zusammen und versuchte uns die richtige Technik beizubringen. Schneller ging allerdings die Bestimmung der Sitzordnung im Boot. Da wir sowohl Leute mit dem blauen, als auch mit dem grünen Vereinsshirt hatten, beschloss Bjarne: "grün nach rechts, blau links", was perfekt aufging. Der Rest der Ordnung war dann machbar. 
Danach stellten wir uns für Fotos auf, während sich die Teams neben uns mit Gymnastik aufwärmten. Karins Feststellung, "die Anderen wärmen sich auf und wir machen Fotos", sorgte für viel Gelächter. Da viele von uns aber noch nie in einem Drachenboot saßen, war das schon ok so. 
Bald darauf ging es zum Vorstart,  bei dem auch unser Name bekanntgegeben wurde: Dreck-Stare (angelehnt an die Draggstars, die Drachenbootabteilung des BSC). 
Nach kurzer Wartezeit wurde unser Name aufgerufen. Mit ein wenig Aufregung und viel Vorfreude versammelten wir uns vor dem Wasser. Die U18 von uns mussten Schwimmwesten tragen, wodurch manchen erst bewusst wurde, dass Jos nicht der einzige ist, der die Volljährigkeit noch nicht erreicht hat. 
Mitglieder der Drachenbootabteilung halfen uns ins Boot, stellten den Trommler und die Steuerfrau. Stephan forderte als Präsident ein trockenes Boot, auch dieser Wunsch wurde von den Helfern erfüllt. Die richtige Handstellung wurde Mohammed noch erklärt, was Anke aber abkürzte, indem sie einfach seine Hand auf dem Paddel ausrichtete. 
Dann ging es los, gefühlt war das schon das Rennen, in Wahrheit aber nur die Fahrt zum Start. Mit guten Kommandos von vorne schafften wir es uns in Position zu bringen. Statt dem gewohnten "Take your Marks, Set, Go" gab es etwas was ungefähr klang wie "fünf vor, drei stop, zwei hinten, zwei stop" um alle auf die richtige Höhe zu bringen, gefolgt von "are you ready attention, go". 
Ab da ging es schnell und grade nach vorne, wie Hans später aber bemerkte, aufgrund des Steuermanns (und nicht, weil wir so gut nach mit den Paddeln lenkten). 
Es gab Frontduschen für Stephan, Karo und Karin und auch bei den anderen merkte man anhand der Wasserspuren, auf welcher Seite sie saßen. 
Mit viel Ehrgeiz ließen wir die Boote rechts und links hinter uns. Am Ziel bezeichnete Bettina unsere Technik als Laola-Welle. Da sie viele Fotos von uns gemacht hatte, traute sich auch keiner diese Aussage anzufechten. 
Wieder zurück an unserem Platz diskutierten wir über die größten Nassspritzer, die Taktiken und rätselten über die nächste Startzeit. Hansi fand heraus, dass wir 17 Teams hinter uns gelassen hatten. Ollie bezeichnete dieses Ergebnis als "die Halbgewinner". Bettina hatte an alle gedacht und Nudelsalat, Buletten, Teller und besteck mitgebracht. Laut ihrer Familie war der Salat "ganz schlecht", so erhofften sie sich mehr davon abzubekommen. Das funktionierte natürlich nicht. 
Zwei Team-Mitglieder verließen uns vor der zweiten Runde, wodurch wir mit 16 Fahren den 250m langen Kurs antraten.
Mit einer Top-Trommlerin wurden wir Dritter in unserem Lauf in einem engen Kopf an Kopf Rennen. Dabei fuhren wir ähnlich schnell wie die Runde zuvor. 
Für die dritte und letzte Runde besorgte Hansi noch Verstärkung, mit deren Hilfe wir das B-Finale als Dritte beendeten. Insgesamt war das der neunte Platz. Das schafften wir trotz einem, wie mehrfach von außen festgestellt wurde , miserablen Start. Dazu hatten wir hier, mit einer 1:19,56 unser erklärtes Ziel unter 1:20 zu bleiben erreicht. Die Gewinner der Fun Gruppe, in der wir gestartet waren, konnten uns nur drei Sekunden abnehmen. Vielleicht hätte man das mit zwei weiteren Personen, die noch ins Boot gepasst hätten, sogar  geschafft. 
Hansi fuhr auch noch das 2000m Event mit einer anderen Gruppe, welche dieses sogar gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch! 
Es war eine wunderbar organisierte Veranstaltung, die uns allen sehr viel Spaß bereitet hat. Solche Events außerhalb des Schwimmbeckens sind eine tolle Gelegenheit um die anderen Schwimmer aller Altersgruppen von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Mit so einer Mannschaft verkriecht man sich dann auch gerne bei strömenden Regen unter einem kleinen Pavilion. 
Zum Schluss bleibt nur der Satz zu sagen, der am Ende sehr oft fiel: bis nächstes Jahr!

Autor: Karoline Johnsen - Danke für den Bericht.

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